Reisebericht

Panamericana 2015 / 2016

27.

Bericht

Auto-Verschiffung von Kolumbien nach Panama

Da es keine Straße zwischen Süd- und Mittelamerika gibt, müssen wir unsere Wohnmobile wieder einmal verschiffen. Wahrscheinlich ist es auch politisch gewollt, dass die Panamericana an dieser Stelle eine 120km große Lücke hat. Momentan ist an dieser Stelle ein Nationalpark und undurchdringlicher Dschungel, der Darien Gap. Für uns bedeutet das viel Lauferei, Papierarbeit und vor allem Warten!

Da wir auf eine andere Schifffahrtslinie spekuliert hatten, die uns transportieren wollte, wenn wir viel Tonnage zusammen bringen, haben wir unsere Gruppen zusammen gezogen. Schon auf dem Hotelparkplatz haben wir uns mit unseren französischen Panamericana-Fahrern getroffen. Es ging früh los und gegen unsere Gewohnheit sind wir heute Convoy gefahren, eine riesige Herausforderung 29 (in Worten: neunundzwanzig!) Wohnmobile in einer Reihe.

Es ist alles lateinamerikanisch-generalstabsmäßig geplant und getimed ... der Zoll kommt zu spät ... warten.

Das sieht schon gewaltig aus.

Nachdem wir die Autos los sind, geht´s in die Stadt zu den Behörden. Jetzt müssen wir erst mal einen Ausweis beantragen um in die Behörde rein zu dürfen.

Drin! ... warten

Unsere Frauen bzw. die Nicht-Fahrzeuginhaber haben´s gut, die geht die ganze Verschiffung nichts an und tummeln sich im Hotel, am Pool oder am Strand.

Kolumbien baut bei der Verschiffung noch ein Hürde ein, bevor ein Auto (andere Artikel sicherlich auch) das Land verlässt, muss die Drogenpolizei alles inspizieren und für Drogenfrei erklären. Ein ganzen Tag haben wir dafür eingeplant, denn jedes Auto muss ausgepackt werden ...

... bei mir ist das wie Weihnachten:" Ach, da ist Das. Oh, Das habe ich ja schon lang gesucht ... "
Der Eine hat mehr ...

... der Andere weniger.

Es dauert und jeder hat so seine Art zu warten.

Unsere Franzosen nehmen es gelassen, schließlich hat man doch für diesen Tag extra noch eine Flasche Wein aufbewahrt und ein schönen Chanson dazu ... schade dass wir Deutsche sind und nicht Warten können.

Wir waren ja alle gut vorberietet und so haben die Polizisten keinen große Mühe und können schnell ihre Arbeit machen ...

... sie haben ja die Hilfe der allesriechenden Hundenase.

Oops, dann bricht doch auf einmal Hektik aus, unser Schiff wird schon in den Hafen gelotst.

Jetzt aber schnell, Janette hilft mit ... auf den Drogenhund aufpassen

Jeder brauch mal eine Pause, bei etwas über 40°C ist arbeiten kein Vergnügen.

Die ersten Wohnmobile werden schon auf Schiff gefahren ...

... jetzt hat man´s eilig.

Für ein Foto muss der Fahrer noch einmal wenden ... klick, Danke.

Von der Nähe sieht man erst mal die Dimensionen, so ein Schiff ist schon riesig.

Nachdem alle Autos verstaut sind, können wir in Ruhe zu unseren Frauen ...

... die warten nämlich schon im Café del Mar mit einem Cocktail auf uns. Ja dann ... Prost.