Reisebericht

Panamericana 2015 / 2016

29.

Bericht

Costa Rica

Ein ganz besonderes Land auf der Perlenschnur der lateinamerikanischen Staaten ist Costa Rica. Es hat eine guten Ruf, tut viel für die Natur und damit für den Öko-Tourismus, birgt viel Exotik, somit ein Touristen-Magnet. Was nur wenige wissen, aber Beispiellos in der Welt ist, Costa Rica hat keine Armee und das schon seit den 50ern.

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Unser erster Stopp in Costa Rica ist an der Pazifik Küste.

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Obwohl Costa Rica auch eine lange Karibik Küste hat, sind die Strände an der Pazifik Seite schöner.

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Man kann nicht sagen, dass es keinen Tourismus hier gibt, aber in einem absolut verträglichem Mass.

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Was man sonst schon nicht mehr darf, hier darf man (MAN) noch direkt am Meer stehen. Es gibt viele Strände mit Übernachtungsmöglichkeiten für einige wenige Reisemobile, also stehen wir ausnahmsweise nicht zusammen und jeder findet ein schönes Plätzchen, nach den Empfehlungen der Reiseleitung.

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Wir selber haben auch einen schönen Strand für uns gefunden und sind allein? ...

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... nicht ganz, ein Iguana leistet uns Gesellschaft.

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Und für kurze Zeit bekommen wir Besuch von oben, Gleitschirmflieger.

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Sogar Tandemsprünge werden hier gemacht.
(Mal was Privates: Mikehle, wenn ich wieder im Allgäu bin, dann möchte ich unbedingt mal einen Sprung mit dir wagen, ich habe jetzt richtig Bock drauf!)

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Am späten Nachmittag kommt die Flut und damit die Surfer.

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Auch die Surfer lassen sich gerne ablenken, von einem tollen Sonnenuntergang.

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Das ist ja so kitschig, ...

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... wie man es schon auf hunderten Postkarten gesehen hat.

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Na dann gute Nacht.
Zwei Tage an der Küste vergehen wie im Flug, wir sehnen uns nun aber nach etwas Abkühlung ...

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... und die bekommen wir im Inland, das liegt auf ca. 1000m Höhe. Wir setzen noch einen drauf und machen einen Tagesausflug in die nähere und höhere Umgebung. Zu einem Vulkan.

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Die Fotografen fachsimpeln ...

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... was zu einer großen Beliebtheit geworden ist - Selfis. Ich fotografiere am liebsten die "Selfiisten" (Ich weiß nicht ob es das Wort gibt, oder wie nennt man die Leute, die sich selbst, mit einer verlängerten Hand, fotografieren?)

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Noch lieber fotografiere ich die umliegende Natur ...

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... und die Tiere. Davon gibt es ja reichlich in Costa Rica.

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Attraktion ist der Vulkankrater des aktiven Vulkan Poas. Hier oben soll der Punkt sein, von dem aus man beide Ozeane sehen soll, den Alantik (Karibisches Meer) und den Pazifik. Aber heute können wir nicht durch die Wolken durchsehen. Aber der Anblick der schwefligen Caldera des Poas ist faszinierend ... wir sind über den Wolken.

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Auf dem Heimweg machen wir noch einen Stopp in einem Park, der viele Tierarten schützt und in großzügigen Anlagen präsentiert. So zum Beispiel ein riesiges Schmetterlingshaus.

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So hat man die Möglichkeit, die vielfältige und artenreiche Natur geballt zu sehen.

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Wenn ich an die Geschichten von Wilhelm Busch denke, wie sich da der Schmetterlingsfänger abmühen musste, um einen Schmetterling zu fangen ...

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... so haben wir es im Schmetterlingshaus einfacher, einen guten "Schuss" zum machen.

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Im Haus der Frösche sehen wir neben den kleinen Pfeilgiftfröschen auch das Nationaltier, den Rotaugenlaubfrosch.
Hier kämpft er sich gerade nach oben und ...

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... oben angekommen, wie nun weiter? Schon wieder kommt mir Wilhelm Busch in den Sinn:
"Wenn einer der mit Mühe kaum, gekrochen ist auf eine Baum, schon meint das er ein Vöglein wär, so irrt sich der!"
Unser Frosch hier muss aber nicht davon humpeln, er springt ganz gekonnt zum nächsten Blatt.

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Mal nicht in einem Haus, im Freien, eine Orchidee.

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Im ebenfalls riesigen Vogelhaus, ist ein Abteil nur für die super-schönen Tukane reserviert.

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Der Großer Tukan ist schon seit langem unsere Favorit.

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Der hier kann sogar Küsschen geben, da Heidi hält gerne still.

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Hier ist alles Tukan.

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Neben den großen Vögeln bezaubern uns die kleinen und winzigen Vögel mit ihrer Farbenpracht.

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Kaum zu erkennen, hätter er nicht die blauen Farbtupfer.

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Will der Blaue den Grünen bezirzen?

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Zu den gößeren Vögeln im Käfig zählt der Mot Mot (Sägeracken).

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Wieder im Freien, schwirren unzählige Kolibris um uns herum.

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Wenn sie sitzen sind sie am besten zu fotografieren.

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Für das Foto lohnt jede Mühe (und gefühlte 1.000 verschwommene Bilder), ein Purpurdegenflügel.

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Auf unserer Weiterfahrt kommen wir zum Vulkan Arenal, der sieht nun wiedermal aus wie ein Vulkan.

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Der davorliegende See ist der größte Binnensee und Energie- und Trinkwasserlieferant für das Umland und die Hauptstadt.

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Die letzte Nacht in Costa Rica verbringen wir in einem Nationalpark. Es ist ein historischer Hotspot für das Land, aber wir werden von den, über unseren Köpfen herziehenden, Affenherden abgelenkt.

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Die Spidermonkies (Spinnenaffen) zeigen großes Interesse an uns.

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Wahrscheinlich werden sie von dem permanenten Klick, Klick, Klick unserer Fotokameras angelockt ...

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... oder sie wissen, dass sie so ins Internet kommen.

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Der Kapuzieneraffe ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen ...
... lassen wir ihm seine Ruhe. Für uns geht´s morgen nach Nicaragua. Ihr dürft gespannt sein ...