Reisebericht

Panamericana 2015 / 2016

30.

Bericht

Nicaragua & Honduras

Touristisch gesehen, verblassen diese beiden Länder hinter den vorangegangenen Highlights. Aber zu Unrecht, wir haben uns (und damit euch) ein paar Punkte herausgesucht, die sehenswert sind und bei einer Reise durch Mittelamerika nicht fehlen sollten.

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Nach einem langwierigen Grenzübertritt sitzen wir am Nicaragua See, gemütlich im notwendigen Schatten. Das Thermometer ist tagsüber nicht unter der 40°C-Marke zu sehen.

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Die nahe Stadt erkunden wir mit einer Pferdekutsche.

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Juliane,Matthias und Manuel werden in einer Hochzeits-Kutsche chauffiert.

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Dann machen wir mal was, was es sonst bei uns nicht gibt, wir fahren Convoy.

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Wir galoppieren durch Granada, Granada in Nicaragua ist für zwei Nächte unsere Gastgeberstadt.

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Die Stadt ist wunderschön und hat ein tolles Flair.

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... Achtung Gegenverkehr! Ach nein, der parkt nur.

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Die Menschen gehen ganz gelassen ihrem Tagwerk nach ...

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... und sind wie die Frauen in Cartagena Balancekünstler.

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Granada ist eine sehr alte Stadt und hat noch viele Gebäude aus der Blütezeit, der spanischen Kolonialzeit.

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Auf einen Glockenturm, der vielen Kirchen der Stadt, dürfen wir hinauf.

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Von oben bekommen wir einen tollen Überblick über die Stadt.
Die Kathedrale ragt über alle Dächer.

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Egal in welche Richtung man schaut, mindestens eine Kirche ist immer im Blickfeld.

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Ganz in der Ferne ist der Vulkan Mombacho zu erkennen.

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Aber nicht der Vulkan hat der Stadt in der Vergangenheit zu gesetzt, die Stadt ist drei Mal von Piraten geplündert und 1670 auch in Brand gesetzt worden.

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Obwohl es auch in Granada Zigarren-Fabriken gibt, schauen wir uns in Estelí die Fabrikation der teuren Glimmstengel an. Der gesamte Prozess und die Herstellung ist hoch kompliziert ...

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... und so zarte Hände rollen dann die Blätter zu einer daumendicken Rolle.

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Die Ladys aben aber einen riesen Spass bei und an der Arbeit. Wir haben sie gefragt, obohl sie nicht rauchen, arbeiten sie wirklich gern hier.

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Die Tabakblätter müssen, jenachdem wo sie herkommen und für welchen Teil der Zigarre sie verwendet werden, unterschiedlich getrocknet werden. Peter prüft schon mal das Aroma.

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Auch Werner nimmt eine Probe.

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Während der Fermentation entsteht Wärme, das wird kontrolliert und die Blätter müssen gelüftet und gewendet werden.

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Frank nimmt auch einen tiefen Zug ...

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Ein langer Prozess schon vorher, bevor die endgültigen Zigarren ihre Form von den zarten Händen der jungen Frauen bekommen.

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Nicht nur Frauen sind hier beschäftigt, Qualitätskontrolle direkt in der Produktion ...

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... und es scheint zu schmecken.

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So Maria, jetzt bist du dran.

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Die sind nun bereit für die Verpackung. Hier liegt ein halbes Vermögen, eine "normale" Zigarre kostet 4 USD.

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Diese hier für den Export, schlägt mit 12USD das Stück zu Buche. Dafür ist sie auch ökologisch! Öko-Gift sozusagen.

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Nun sind wir schon in Honduras. Die Hauptstadt Tegucigalpa haben wir großräumig umfahren, die Stadt ist touristisch nicht sehenswert.

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Wir übernachten weit außerhalb auf ca. 1.000m Höhe, dass ist mal wieder eine willkommene Abwechslung, sich in der Nacht zu zudecken.

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Wir können auch ganz beruhigt schlafen, wir haben Sonderbewachung.
Danke Maria, das war wieder eine organisatorische Meisterleitung.

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Wir fahren durchs Innenland am größten See von Honduras vorbei an die Grenze zu Guatemala. Wir bleiben aber noch in Honduras und schauen uns die erste Maya-Stätte an.

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Noch ist nicht viel zu sehen. Wenn man aber genauer hinschaut, ist schon etwas zu sehen. Von einem Hügel herunter, windet sich eine riesige Wurzel schlangenähnlich durch den Boden und bricht die ganze Erde auf.

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Die Hügel sind auch nicht natürlich, es sind Tempelgebäude der Maya-Anlage Copán Ruinas. Die Vegetation setzt den Gebäuden ganz schön zu, aber schlimmer wäre es, die Bäume jetzt zu entfernen, dann stürzt alles ein.

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Wir sind erstaunt, was die Maya um 700 unserer Zeitrechnung erschaffen haben.

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Unglaublich für uns, dass es zu Zeiten der Maya in der gesamten Anlage keinen Baum, keinen Strauch, Null Vegetation gegeben hat.

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Der gesamte Platz und alle Gebäude und Tempel waren mit Stuck bedeckt und bemalt.

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Verschieden Applikationen und Steinmetzarbeiten erzählen von den Herrschern der damaligen Zeit.

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Auf solchen Plätzen wurden dann große Zeremonien abgehalten, an denen auch das gemeine Volk teilnehmen durfte ...

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... wir haben uns schon mal einige Plätze reserviert, wir waren auch schon 6:00 Uhr hier und haben unsere Handtücher hingelegt.

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Ewiglange Wurzeln zerfurchen den Fussboden, vielleicht ist das auch ein Grund, warum es in der ganzen Stätte früher keine Bäume, nicht einmal Sträucher gab? Nein, sicher nicht, aber es ist eindrucksvoll, welche Kraft die Wurzeln entwickeln.

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Die Wurzeln stammen von diesem Baum, eine Ceiba. Heidi verdeutlicht mal, wie groß dieser Baum ist.

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Nicht nur die Bäume waren damals groß, die Herren mussten auch ganz schön große Füsse gehabt haben, Größe 96 oder so.

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Dann wird unsere Aufmerksamkeit abgelenkt, über unsere Köpfe ziehen Aras hinweg.

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Das ist ein tolles Schauspiel, freilebende Aras zu sehen. Okay, sie werden in der Anlage angefüttert.

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Riesig sind sie ...

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... und brillante Farben haben sie ...

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... angsteinflößend ist es, wenn Einer so auf einen zu kommt. Gut, dass vor mir der Futternapf mit Nüssen ist, so hat er keinen Grund mir ins Gesicht zu springen.

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Das sind nämlich ganz liebe Tiere ... auch untereinander.