Reisebericht

Panamericana 2015 / 2016

32.

Bericht

Belize & Yucatan-Halbinsel (Mexiko)

Belize nimmt in ganz Lateinamerika eine Sonderstellung ein, keiner versteht sie, hier wird Englisch gesprochen! Aber auch sonst ... irgendwie ist Belize anders. Der große Nachbar ist Mexiko. Wir fühlen uns gleich irgendwie aufgehoben, es geht wieder alles nach Regeln und wir, in unseren Reisemobilen, sind nichts Besonderes mehr ...

Sobald man die Grenze von Guatemala nach Belize überschreitet fällt einem es auf, Belize ist anders ...
Foto: Michael W.

... es ist karibischer, den Menschen fehlt der Latino-Einschlag. Man wird eher an Jamaika erinnert.
Foto: Michael W.

Was geblieben ist, die Freundlichkeit.
Foto: Michael W.

Ein kurzer Stopp an einem Haus und man wird gleich mit Fragen bombardiert und ins Haus eingeladen.
Foto: Michael W.

Wie ist das bei uns in Deutschland? Nehmen wir mal an, da fährt eine schwarzafrikanische Familie in einem Auto (was größer ist als dein Eigenes) vor dein Haus und fragt was Banales, z.B. wo der nächste Bäcker ist. Würden wir diese Familie erstmal in unsere Wohnung bitten und ihnen was zu Trinken anbieten?
Foto: Michael W.

Am Straßenrand ist die Werkstatt und Ausstellungshalle von diesem Holzschnitzkünstler. Tolles Zusammenspiel von einem Leguan und einem Brüllaffen.
Foto: Michael W.

Fast alle Häuser sind auf Stelzen gebaut, auch im Inland und nicht nur am Meer, Flüssen oder Seen. Man hat auch wunderbar Schatten darunter.
Foto: Michael W.

In Belize Zoo sehen wir sie mal aus nächster Nähe, Brüllaffen.
Foto: Michael W.

Obwohl das Land über ein Jahrhundert britische Kolonie war, spürt man überall den us-amerikanischen Einfluss ...
Foto: Michael W.

... auch wenn Der nichts mehr tut. (Ford die Tun was!)
Foto: Michael W.

Der einfachste Grenzübertritt und mit der Schnellste war der nach Mexiko! An diesem karibischschönen Strand stehen wir für 3 Tage. Urlaub von der Reise.

Fertig mit Urlaub, wir sind wieder unterwegs. Über Tulum und Chichen Itza (zu diesen Maya-Stätten gibt es genug andere Berichte, auch hier bei uns auf der Homepage) fahren wir in die "Gelbe Stadt" - Izamal.

Der Konvent thront über der ganzen Stadt.

Von Oben sehen wir dieses lustige Pferd, typisch mexikanisch, mit einem Sombrero ...

... wir hoffen nur, dass es eine Stute ist.

Der Zocalo, so wird der Hauptplatz in Mexiko genannt, ist mit Arkaden-Gängen umgeben.

Es ist gut zu sehen, warum diese Stadt die Gelbe Stadt genannt wird.

Passend zur Stadt sehen wir auch noch dieses Pferd.

Wir schlendern ein bisschen durch die Gassen ...

... überall das Gleiche, gelbe Häuser.

Am Wegesrand eine kleinere Maya-Stätte, Kabah.

Kabah ist wenig bekannt und schon sind wir allein ...

... kein Kreuzfahrer, der ins Bild rennt.

Naja, ganz allein sind wir nicht ...

... überall raschelt es und man muss aufpassen, dass man nicht auf eine dieser Echsen tritt.

Die Iguanas sind aber auch gute Fotomotive. (Kostya ich kann dich gut verstehen)

Auffällig in dieser Maya-Anlage sind die vielen Stelen und Verzierungen.

Dieser Tempel ist dem Chaac geweiht, dem Gott des Regens, der Fruchtbarkeit und der Landwirtschaft. Gut zu erkennen an der nach oben gebogenen Nase.

Erstaunlich in der Architektur der Mayas, es gab keinen Rundbogen mit Schlussstein. Man baute nur schräge Mauern, die sich nicht einmal gegenseitig stützten, so waren Überspannungen nur bis maximal 3 Meter möglich.

Wir sind in Campeche, eine Stadt, die es 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe geschafft hat. Am Nachmittag sind die Restaurants noch leer, es ist viel zu heiß.

Am Abend füllen sich die Gassen mit den markanten bunten Häusern, mit vielen Menschen die Essen, Trinken und Tanzen wollen.

Die Kathedrale San Francisco bestimmt das Bild auf dem Hauptplatz.

Egal aus welcher Richtung man auf den Zocalo schaut, die Kathedrale ist ein Blickfang ...

... es sei denn, Corinna kommt mit ihrem Sonnenblumen-Kleidchen ins Bild gelaufen.

Einmal am Abend wird das Rathaus zur riesigen Leinwand umfunktioniert. Riesige, lichtstarke Projektoren beamen eine Show der Superlative an die Projektionsfläche, Es wird in fulminanten Bildern die Geschichte der Stadt erzählt. In unsere Multivisions-Show "Panamericana" werden wir einen Ausschnitt präsentieren, ihr dürft gespannt sein.

Aus dem Heute werden wir nochmals zurück geholt, in die Welt der Maya.

Wir sind in Palenque.

Unser Führer Nacho bringt uns das Rechnen der Maya bei ... für ihn ganz logisch, wir staunen Bauklötze.

Einen Hand ist Fünf, eine Mensch ist 20 ... klar, 2 Hände und 2 Füße = 20! Easy.

Er weiß noch vieles zu berichten, in welchem Winkel die Sonne auf die Tempel trifft an welchem Tag etc.

Wir sind fasziniert von diesen gewaltigen Bauwerken.

In dieser Stufen-Pyramide ist das Grab von einem großen Herrscher von Palenque, Pakal.

Die Grabplatte von Pakal seinem Grab hat Erich von Däniken als Raumfahrer gedeutet ... wer weiß?

Wie schon in Tikal ist auch Palenque vom Regenwald wieder verschlungen worden und es sind nur 3% Prozent ausgegraben!

Über 1.500 Gebäude sind noch im Regenwald versteckt.

Was wir uns schon immer gefragt haben, wo und wie haben die Mayas ihr "Geschäft" gemacht? Hier werden wir aufgeklärt ... Danke Elisabeth für die Demo.

Darüber muss natürlich gleich geredet werden.

In der Früh ist helle Aufregung auf unserem Übernachtungsplatz ... AFFEN!

Eine Herde Brüllaffen ist über unsere Wohnmobile in den Bäumen und macht Frühstück.

Sie turnen wie schwerelos über unseren Köpfen.

Das Highlight kommt zum Schluss ... Mama mit Baby. Tolle Vorstellung, so möchte ich jetzt immer geweckt werden.