Reisebericht Indian Summer 2011

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2.

Woche


Die zweite Woche ist geprägt vom riesigen Sankt Lorenz Strom.

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Wir besuchen die Hauptstadt - Ottawa.

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Ottawa presentiert sich als Weltstadt ...

... mit Geschichte und Geschichten.

Eine Geschichte erzählt von dem Kampf der Frauen um Akzeptanz und Mitspracherecht in der Politik.

Dieser Frauen zu Ehren gibt es am Parlament ein Denkmal. Unser Jan ehrt sie auch, mit seiner Anwesenheit.

Unsere lokale Reiseleiterin erzählt uns viel Interessantes, in einem Kostüm aus der Zeit, als Ottawa noch nicht Hauptstadt war.

Unterhalb des Parlament Hill ist Ottawa eine moderne Stadt, die sich der Kunst verschrieben hat.

Noch mehr Kunst und Traditionelles sehen wir im toll gestalteten Museum.

Schon in der Eingangshalle, mit einem Blick in die Kuppel, werden wir überrascht.

Alles ist groß und grandios in Szene gesetzt. Diese Skulptur trägt jeder Canadier und Besucher in seiner Tasche. In Form vom 20-Dollar-Schein.

Wir können die typische Indio-Malerei bewundern.

In der großen Halle sind die schön geschnitzten Totems ausgestellt.

Schlank und rank raken sie in den Himmel und wir sind begeistert. Die Mädels auf der Straße sind auch ... äh, farbenfroh gekleidet.

In der Nacht behält sich Ottawa den Charme einer historischen Kleinstadt ...

... mit dem Flair einer Metropole.

Beim abendlichen Spaziergang darf man den Einkehrschwung nicht verpassen.

Die vielen irischen Einwanderer haben ihre traditionellen Pub´s mit nach Canada gebracht.

Bei einer Pint mit irischem Ále genießen wir ein Stück Europa in Übersee.

Nicht alle durften dem schwarze Bier fröhnen, der Fahrer (ich!), der alle (in bester Laune) sicher auf den Campingplatz gebracht hat. Ein Foto, was die Polizei und der Wohnmobil-Vermieter nicht sehen sollte. Also, pssst!

Mit ungetrübtem Blick kann wenigstens ich, die nächsten Tage die Farben des nahenden Herbstes bestaunen.

Kitschig Bunt, wie auf den Postkarten ...

... Klischees wollen erfüllt sein.

Bei einer kleinen Wanderung lernen wir etwas über die Lebensweise derer, die nach den Pionieren hier siedelten.

Es ist ein altes Dorf aufgebaut bzw. nachgebaut worden, in dem historisches Leben zelebriert wird ...

... ein lebendes Museum.

Als der Sankt Lorenz Strom für Übersee-Frachter erweiter wurde und Staustufen erhalten hat, mussten einige Häuser den nahenden Fluten weichen.

Die schönsten der alten Häuser und diese Kirche wurden Brett für Brett abgebaut und an sicherer, höher gelegener Stelle wieder aufgebaut.

Dies und noch viel mehr erzählen diese schönen Augen ... ups, jetzt habe ich den Faden verloren ...

Nicht nur ich bin dem Charme der Canadier erlegen, auch Inge lässt sich bezirzen und wird fast vom Charme erdrückt.

Wie üblich, in einem lebenden Museum, gehen alle "Angestellten" in Tracht zur Arbeit ...

... und gearbeitet wird tatsächlich. In der alten, originalen Küche wird für die "Angestellten" das Mittagessen bereitet.

Der Schmied darf sich heute auf einen Meat Pie freuen.

Auf einmal will uns keiner mehr verstehen! Plötzlich sind wir in "Frankreich" und bewußt spricht man hier nur französisch.

Das hat auch positive Seiten, alles erscheint uns viel eleganter.

Montreal, die französich sprechende Metropole im Osten von Canada.

He, Mädels! Ihr habt doch keinen Grund so betrübt zu schauen. Ihr werdet gleich fotografiert ...

... na also, es geht doch.

Wir bummeln durch die Altstadt.

Lassen uns vom französischem Charme gefangen nehmen.

Bei einer Stadtrundfahrt erfahren wir viel über die kriegerische Vergangenheit des französischen Teil Canadas.

Von oben ist diese Stadt beeindruckend.

He, der verfolgt uns, den kennen wir doch schon?!

Diese Fahne habe ich schon lange nicht mehr so stolz wehen sehen ... wisst ihr noch ... damals? Montreal war Austragungsort der olympischen Sommerspiele und ein Deutschland war aus (medizinisch-)sportlicher Sicht etwas schneller / höher / weiter, als das Andere.

Das Stadion erhielt aber erst 10 Jahre nach der Olympiade diesen schiefen Turm, der das flexibele Dach halten soll. Heute denkt man über einen Abriß der gesamten Anlage nach. Dann wird wohl auch die letzte stolze DDR-Fahne eingeholt.

Das hat unsere Busfahrerin auch noch nicht erlebt! Sie steht mit ihrem Bus in der Poleposition! Unsere Reiseleiterin führt uns auf die Formel 1 - Strecke von Montreal.

Wir drücken viel auf den Auslöser unserer Kamera, es ist alles soooo spannend.


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